
„Was kostet eine Website für unsere Kanzlei?“ – diese Frage hören wir fast in jedem Erstgespräch. Die ehrliche Antwort lautet: Es kommt darauf an. Eine einfache Visitenkarte im Netz ist mit einem umfassenden Kanzleiauftritt mit Online-Formularen, Anwaltsprofilen und Ratgeberbereich kaum zu vergleichen. Damit Sie Angebote realistisch einordnen können, zeigen wir, welche Faktoren den Preis bestimmen – und worauf Sie achten sollten.
Die wichtigsten Preisfaktoren
Umfang: Eine einzelne Seite mit allen wichtigen Informationen ist schneller umgesetzt als ein Auftritt mit eigenen Unterseiten für jedes Rechtsgebiet und jeden Anwalt.
Individuelles Design: Ein Baukasten-Template ist günstig, wirkt aber austauschbar. Ein Design, das zu Ihrer Kanzlei und Ihrem Corporate Design passt, erfordert mehr Konzeption – und zahlt sich in Wiedererkennung und Vertrauen aus.
Inhalte: Liegen Texte und Fotos bereits vor oder sollen sie erstellt werden? Gute, verständliche Texte zu Ihren Rechtsgebieten sind ein wesentlicher Teil der Arbeit.
Funktionen: Online-Terminbuchung, strukturierte Mandatsformulare, mehrsprachige Inhalte oder ein Blog erhöhen den Aufwand, sparen später aber oft viel Zeit im Kanzleialltag.
Suchmaschinenoptimierung: Eine saubere SEO-Grundlage gehört dazu. Eine umfassende Optimierung mit Ratgeberinhalten und lokalem Profil ist ein eigener Baustein.
Betreuung nach dem Launch: Updates, Sicherheit, kleine Änderungen und Weiterentwicklung – ob Sie das selbst übernehmen oder abgeben, beeinflusst die laufenden Kosten.
Mit welchen Kosten Sie rechnen können
Zur Orientierung unsere eigenen Pakete: Eine Landingpage mit allen wichtigen Informationen, Impressum und Datenschutzerklärung beginnt bei 1.490 € einmalig. Eine vollständige Kanzlei-Website mit Leistungsseiten, Team-Profilen, Formularen und SEO-Grundoptimierung liegt bei 3.990 € einmalig, jeweils zzgl. MwSt. Ein kompletter Gesamtauftritt inklusive Corporate Design und Geschäftsausstattung wird individuell kalkuliert. Alle Details finden Sie auf unserer Angebotsseite.
Deutlich günstigere Angebote gibt es natürlich – oft handelt es sich dann um Baukästen mit eingeschränkter Gestaltung, unklarer Datenschutzlage oder Abhängigkeit von einem Anbieter.
Was eine gute Kanzlei-Website mindestens braucht
klare Darstellung Ihrer Rechtsgebiete und Schwerpunkte,
Profile der Anwältinnen und Anwälte mit Qualifikationen,
einfache Kontaktwege: Telefon, E-Mail, Formular, idealerweise Online-Terminbuchung,
einwandfreie Darstellung auf dem Smartphone und kurze Ladezeiten,
vollständiges Impressum, verständliche Datenschutzerklärung und datenschutzkonforme Formulare,
eine technische Basis, auf der Google Ihre Seite gut erfassen kann.
Typische Fehler, die später teuer werden
Am Konzept sparen: Wer ohne klare Struktur startet, baut später oft um – und zahlt doppelt.
Abhängigkeit vom Anbieter: Wenn Domain, Inhalte oder Zugänge nicht Ihnen gehören, wird ein Wechsel schwierig.
Keine Pflege einplanen: Eine Website, die jahrelang nicht aktualisiert wird, verliert an Wirkung und an Sichtbarkeit.
Datenschutz unterschätzen: Unsichere Formulare oder ungeprüfte Dienste sind für Kanzleien ein echtes Risiko.
Wann sich ein Relaunch lohnt
Ein Relaunch ist sinnvoll, wenn Ihre Website auf dem Smartphone schlecht funktioniert, das Design nicht mehr zu Ihrer Kanzlei passt, Inhalte veraltet sind oder kaum Anfragen über die Website kommen. Auch nach einer Erweiterung der Kanzlei, einem neuen Standort oder neuen Schwerpunkten lohnt sich ein frischer, stimmiger Auftritt.
Fazit
Der Preis einer Kanzlei-Website hängt vor allem von Umfang, Gestaltung, Funktionen und Betreuung ab. Entscheidend ist nicht der niedrigste Betrag, sondern ein Auftritt, der Vertrauen schafft, gefunden wird und Ihrer Kanzlei im Alltag Arbeit abnimmt.
Was würde Ihre neue Website kosten?
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