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7 Fehler auf Kanzlei-Websites, die Mandanten kosten

Unklare Leistungen, schlechte mobile Darstellung, fehlendes Vertrauen: Diese sieben Fehler halten Mandanten davon ab, Ihre Kanzlei zu kontaktieren.

3 Min. Lesezeit

Frau prüft auf dem Smartphone die unübersichtliche Website einer Kanzlei

Viele Kanzleien verlieren potenzielle Mandanten, bevor überhaupt ein Gespräch zustande kommt. Der Grund liegt selten in der juristischen Qualität, sondern im ersten Eindruck online. Wer auf Ihrer Website nicht schnell findet, was er sucht, klickt zurück zu Google – und landet bei der nächsten Kanzlei. Diese sieben Fehler begegnen uns besonders häufig.

1. Unklare Leistungen

„Wir beraten Sie in allen Rechtsfragen“ hilft niemandem weiter. Mandanten wollen auf einen Blick erkennen, ob Sie für ihr konkretes Problem zuständig sind. Jedes Rechtsgebiet verdient eine eigene, verständliche Seite mit typischen Fällen und dem Ablauf einer Beratung.

2. Schlechte mobile Darstellung

Ein Großteil der Suchenden kommt über das Smartphone. Winzige Schrift, verrutschte Elemente oder eine Telefonnummer, die man nicht antippen kann, kosten Anfragen – und schaden zusätzlich der Sichtbarkeit bei Google.

3. Keine Vertrauenssignale

Rechtsberatung ist Vertrauenssache. Fehlen Fotos des Teams, Qualifikationen, Fachanwaltstitel, Mitgliedschaften oder echte Mandantenstimmen, bleibt die Kanzlei anonym. Schon wenige, ehrliche Hinweise machen hier einen großen Unterschied.

4. Komplizierte Kontaktaufnahme

Die Kontaktdaten verstecken sich im Footer, das Formular fragt zwanzig Pflichtfelder ab und einen Termin gibt es nur telefonisch? Jede Hürde kostet Anfragen. Klare Kontaktwege auf jeder Seite, ein schlankes Formular und idealerweise eine Online-Terminbuchung senken die Schwelle deutlich.

5. Langsame Ladezeiten

Große, unkomprimierte Bilder, überladene Baukästen oder veraltete Technik bremsen die Website aus. Besucher warten nur wenige Sekunden – und auch Google bevorzugt schnelle Seiten.

6. Fehlende lokale Signale

Die meisten Mandate entstehen vor Ort. Wenn Adresse, Anfahrt und Ortsbezug fehlen oder das Google-Unternehmensprofil unvollständig ist, wird Ihre Kanzlei bei Suchen wie „Anwalt Erbrecht in der Nähe“ kaum angezeigt.

7. Veraltetes Design

Ein Auftritt aus einer anderen Zeit vermittelt unbewusst, dass auch die Arbeitsweise nicht mehr aktuell ist. Ein modernes, ruhiges Design, das zu Ihrer Kanzlei und Ihrer Geschäftsausstattung passt, wirkt dagegen sorgfältig und professionell.

Fazit

Die meisten dieser Fehler lassen sich mit überschaubarem Aufwand beheben. Wer Leistungen klar darstellt, Vertrauen aufbaut und Mandanten den Kontakt leicht macht, gewinnt mehr Anfragen über die eigene Website – und wird gleichzeitig bei Google besser gefunden.

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